Was die »National-Zeitung« so beschäftigt

Israel, Palästinenser, UNO, Amerika, nationale Souveränität, Fremdbestimmung und die Zärtlichkeit der echten Völker — Themen, die vor allem die politischen Ränder offensichtlich besonders brennend interessieren.

Ein Streifzug durch den Jahrgang 2011 der National-Zeitung von Rechtsaußen Dr. Gerhard Frey (früher DVU), ohne weitere Kommentierung so hier eingestellt wie dort gelesen.

Ausgabe Nr. 39 (23.09.2011):

PALÄSTINAS KAMPF IN DER UNO
Palästinenser-Präsident Abbas kämpft um die Aufnahme seines Landes in die UNO. Netanjahu ist sich sicher: „Dieser Versuch wird scheitern, weil er den Sicherheitsrat passieren muss.“ Und dort sitzen die USA mit Veto-Recht. Wir sprachen darüber mit dem vielfach ausgezeichneten palästinensischen Journalisten Mohammed Omer.

Ausgabe Nr. 38 (16.09.2011):

KÜNSTLER FÜR PALÄSTINA
Interview mit Latuff. Eine Karikatur dieses Illustrators hat fast jeder schon gesehen. Sei es gedruckt, im Netz oder auf Fotos. Hier erfahren Sie, wer der Mann ist, der sagt: „Es ist höchste Zeit, dass Palästina von den Vereinten Nationen als Staat anerkannt wird. Oder hat nur Israel das Recht auf Existenz?“

DRAHTZIEHER IN WASHINGTON
Welche Hoffnungen lagen auf Barack Obama, als er vor drei Jahren ins Weiße Haus zog! Die meisten konnte er nicht erfüllen. Wenn Ende September über die Mitgliedschaft des Palästinenser-Staats in der UNO abgestimmt wird, kommt Washington eine Schlüsselstellung zu. Wer aber hat dort das Sagen?

Ausgabe Nr. 37 (09.09.2011):

PALÄSTINAS HEISSER SEPTEMBER
Die Palästinenser wollen Ende September über eine UNO-Mitgliedschaft ihres Staates in der UNO abstimmen lassen. Rund 130 der 193 UNO-Mitgliedstaaten haben ihn bereits bilateral anerkannt. Washington droht mit seinem Veto und übt Druck aus. Welche Optionen es gibt und was als Nächstes passieren wird.

HAUPT DER ISRAELISCHEN FRIEDENSBEWEGUNG
Uri Avnery wird am 10. September 88 Jahre alt. Wortgewaltig tritt er den Vorbereitungen von Armee und Siedlern auf das bevorstehende Ringen um Palästinas UNO-Mitgliedschaft entgegen. Auch dem Einsatz von Kampfhunden im Westjordanland, die von einigen Extremisten abgerichtet werden.

Ausgabe Nr. 35 (26.08.2011):

ISRAEL: WER PROVOZIERT WEN?
Waren die jüngsten israelischen Luftangriffe auf den Gaza-Streifen als „Antwort auf Terroranschläge“ gerechtfertigt, wie die Armee Israels behauptet? Oder handelt es sich um eine „fortgesetzte israelische Aggression“, wie die Arabische Liga meint?

„DAS BEDARF DER ÜBERPRÜFUNG”
Paul Eisen ist Großbritannien-Direktor der Organisation „Deir Yassin Remembered“, die an das 1948 in Deir Yassin verübte Massaker an palästinensischen Zivilisten erinnert. Im Interview erläutert der jüdische Publizist seine Solidarität mit Palästina und stellt verbreitete Legenden in Frage.

Ausgabe Nr. 33 (12.08.2011):

FREIMAURERISCHE „HUMANITÄT“?
Der Atombomben werfende US-Präsident Truman und der Kinder massakrierende Norweger Breivik haben nicht nur den Maurerschurz gemeinsam. Beide waren über ihre Taten glücklich, erstrebten eine „Neue Weltordnung“. Über Leichen zum vermeintlichen „Wohl der Menschheit”? Ein kritischer Blick auf das spezifisch freimaurerische „Humanitätsideal“.

Ausgabe Nr. 31 (29.07.2011):

DUTSCHKES IDEE DER NATIONALEN BEFREIUNG
Der Studentenführer als Denker deutscher Einheit und Neutralität. Ein Beitrag von Professor Bernd Rabehl – er war Freund und Mitstreiter Dutschkes und einer der wichtigsten Theoretiker des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes.

Der deutsche Kaiser Wilhelm II. hat den Moslems bei seinem Besuch in Damaskus 1898 ewige Freundschaft versprochen und nichts spricht dagegen, sie zu verwirklichen.
[Rubrik »Standpunkt«, die Kolumne von Herausgeber Dr. Gerhard Frey]

Ausgabe Nr. 30 (22.07.2011):

STERBEN FÜR ISRAEL?
Beim Besuch von Verteidigungsminister de Maizière in Israel ging es nicht zuletzt um die Lieferung eines weiteren U-Bootes an die israelische Marine. 135 Millionen Euro soll der deutsche Steuerzahler beitragen, der schon die ersten beiden Boote ganz und die weiteren teilweise bezahlte. Auch sonst soll die „Rüstungskooperation“ ausgeweitet werden…

Ausgabe Nr. 29 (15.07.2011)

Israel wurde von der Bundesrepublik Deutschland schon seit den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit modernsten Waffen ausgestattet (…) Vorläufiger Höhepunkt ist Merkels Verweigerung des Rechts der Palästinenser auf einen eigenen Staat. Eine derartige dem Völkerrecht und den Interessen des deutschen Volkes zuwiderlaufende Politik kann auf die Dauer nicht gut gehen. Aus zwei verlorenen Weltkriegen haben wir nichts gelernt, schon gar nicht die Rückkehr zu Bismarcks Grundsatz, in fremde Händel keinesfalls einzugreifen. Diese Unvernunft kann unser Volk teuer zu stehen kommen.
[Rubrik »Standpunkt«]

Ausgabe Nr. 28 (08.07.2011)

KAMPF UM DIE GAZA-FLOTTILLE
Israel ist es gelungen, seine Blockade des palästinensischen Gaza-Streifens auszudehnen. Schikanen aller Art sollen verhindern, dass die zweite Freiheitsflottille Richtung Gaza ausläuft. Alex Harrison ist die unerschrockene Sprecherin der neuen Hilfsflotte für Gaza. Wir haben sie interviewt.

Ausgabe Nr. 27 (01.07.2011)

WALES: NATION OHNE STAAT
Londons Führungsschicht stellte die Waliser einst als barbarisch und unzivilisiert dar. Doch dann begann dieses keltische Volk im Westen der britischen Hauptinsel seine alte Sprache und seine Eigenart zu verteidigen. Diolch i Duw – Gott sei Dank – mit unglaublichem Erfolg. Eine Reise nach Wales.

Ausgabe Nr. 26 (24.06.2011)

SEPTEMBER DER ENTSCHEIDUNG
Kann Obama Palästinas Aufnahme in die UNO verhindern? In der Generalversammlung sind alle 192 UNO-Mitglieder vertreten; jeder Mitgliedstaat besitzt dort eine Stimme. Ob die Versammlung auch bei einem US-Veto im Sicherheitsrat den palästinensischen Staat in die UNO aufnehmen kann, ist umstritten.

Ausgabe Nr. 25 (17.06.2011):

USA HALTEN ISRAEL DIE STANGE
Die UNO-Generalversammlung hat die israelische Besatzungsherrschaft bereits vielfach verurteilt. Sanktionen kann allerdings nur der Sicherheitsrat verhängen, was regelmäßig am Veto der USA scheitert. Jetzt geht es um die Anerkennung eines Staates der Palästinenser durch die Vereinten Nationen.

Ausgabe Nr. 23 (03.06.2011):

BLOSS KEINE ISRAEL-KRITIK!
Bei seiner Rede vor beiden Häusern des US-Kongresses wurde der israelische Premier Benjamin Netanjahu gefeiert. Wer sitzengeblieben wäre, hätte politischen Selbstmord begangen, meint der israelische Friedenaktivist Uri Avnery. Nach einer Peres-Rede sitzengeblieben zu sein, lautet auch einer der Vorwürfe gegen Abgeordnete der jetzt unter Antisemitismus-Verdacht gestellten Linkspartei.

Ausgabe Nr. 21 (20.05.2011):

NAHER OSTEN AUS ERSTER HAND
Der Schriftsteller und mehrfach ausgezeichnete Friedensaktivist Ramzi Kysia lebt in Washington. Vier der letzten zehn Jahre hat er im Nahen Osten verbracht. Als führender Mitarbeiter der Free-Gaza-Bewegung nahm er an zwei Fahrten auf Hilfsschiffen für Gaza teil, an der Organisation aller bisherigen Fahrten hat er mitgewirkt. Wir haben ihn befragt.

Ausgabe Nr. 19 (06.05.2011):

DEUTSCHES GOLD IN FREMDEN HÄNDEN
Der Höhenflug des Goldpreises hat nicht zuletzt die Frage ins Blickfeld gerückt, warum die deutschen Goldbestände zu einem erheblichen Teil im Ausland, vor allem in den USA, gelagert werden. Die Bundesregierung aber gibt nur unbefriedigende Antworten.

Ausgabe Nr. 18 (29.04.2011):

NUR EINE MARIONETTE?
US-Präsident Obama: Der Friedensnobelpreisträger tut sich schwer. Soll er doch erklären, warum er Kriege in fernen Hemisphären führt. Wie es sein kann, dass der Sohn eines von den Briten internierten Kenianers die neokoloniale Politik der USA fortsetzt, erklärt der Völkerrechtslehrer Professor Francis A. Boyle im Interview.

HEUSCHRECKENPLAGE IN DEUTSCHLAND
Spätestens seit dem Jahre 2004 hat sich die klassische soziale Marktwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland massiv verändert. Bis dahin waren nämlich sogenannte Hedge-Fonds, landläufig auch als „Heuschrecken“ bekannt, nicht für den öffentlichen Handel an den Finanzmärkten zugelassen.

Ausgabe Nr. 17 (22.04.2011)

Bleiben wir US-Protektorat?
Die zentrale Frage aber bleibt, ob früher oder später sich nicht auch in Deutschland ein Selbstbehauptungswille der angestammten Bevölkerung regt und durchsetzt, wie er in jedem anderen Land der Erde, einschließlich der Dritten Welt, selbstverständlich war und ist. Die Helotengesinnung, die heute dominiert, kann und darf nicht von Dauer sein.
[Rubrik »Standpunkt«]

Ausgabe Nr. 15 (08.04.2011):

HERBERT MARCUSE OHNE MASKE
Mit seinen Reden wurde er im Sommer 1967 zum Stichwort- und Ideengeber der 68er. Doch Herbert Marcuse war nicht nur Vordenker der radikalen Linken in Deutschland, sondern stand auch lange Zeit in Diensten des „Klassenfeindes“, nämlich des US-Geheimdiensts und der einflussreichen Rockefeller-Stiftung.

Ausgabe Nr. 15 (01.04.2011):

PROJEKT ZUR UNTERWERFUNG EUROPAS
Die „transatlantischen Beziehungen“ bis hin zur Verschmelzung der Wirtschaftsräume dies- und jenseits des Atlantiks sind Teilen des bundesdeutschen Polit-Establishments ein besonderes Anliegen. Dabei spielen Organisationen wie die „New Atlantic Initiative“ (NAI) eine Rolle, die unter anderem von der Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt wird. Ein bemerkenswerter Blick hinter die Kulissen.

Ausgabe Nr. 12 (18.03.2011):

BESATZER: WIE LANGE NOCH?
Grafenwöhr: Mitten in Deutschland hat die US-Armee eine Zentrale installiert, die über Europa hinauswirkt und Deutschland in aller Welt Feindschaft einbringt. Wann endlich gehen die US-Besatzer? Dazu der Kommentar „Quer gedacht“ von Bruno Wetzel.

Ausgabe Nr. 9 (25.02.2011):

DRESDEN IM FEBRUAR: TRAUER UND GEWALT
Die einseitige Medienberichterstattung über die Auseinandersetzungen des vergangenen Wochenendes in Dresden verdient ein Gegengewicht. Die National-Zeitung lässt Augenzeugen zu Wort kommen: Was ereignete sich bei den Veranstaltungen zum Jahrestag der Vernichtung der Elbstadt wirklich?

Ausgabe Nr. 8 (18.02.2011):

DIE FREIHEIT DER ARABER
Die arabische Nation wurde von Kolonialmächten gegen das Recht und die Interessen der Bevölkerung zerstückelt. Wie es nach dem Mubarak-Sturz weitergeht. Wie Marschall Tantawi einzuschätzen ist und wann der nächste Dominostein fällt. Und alles über al-Dschasira, die Stimme Arabiens.

Ausgabe Nr. 7 (11.02.2011)

„TAL DER WÖLFE“ – NUR EIN FILM!
Mit dem türkischen Film „Tal der Wölfe“ würden „antisemitische, antiwestliche und antisemitische Ressentiments“ bedient, heißt es. Doch die Aufregung über den Streifen steht in einem gewissen Missverhältnis zum Umgang mit realen Vorgängen. Dazu unser Kommentar „Quer gedacht“.

Ausgabe Nr. 6 (04.02.2011):

STREITPUNKT ISRAEL
Die politische Rechte und Israel – nicht selten ein schwieriges Thema. Manche Rechtsparteien in Europa setzen auf Anbiederung an fragwürdige israelische Zirkel. Bringt das wirklich die gewünschte Normalisierung des Verhältnisses? Welche Möglichkeiten gibt es, mit dem Thema Nahost redlich umzugehen?

FLUCHT AUS DEM INFERNO
In diesen Tagen jährt sich abermals das Sinnlos-Bombardement auf Dresden. Ilse Fuhrmann war 22 Jahre alt, als angloamerikanische Bomber Dresden in eine Flammenhölle verwandelten. Für die National-Zeitung hat sie ihre bewegenden Erlebnisse nun niedergeschrieben.

Ausgabe Nr. 5 (28.01.2011)

Der immer leidenschaftlichere Kampf gegen den toten Nazismus ist für Merkel, Wulff und Gleichgesinnte ungefährlich. Das Unrecht unserer Zeit aber ließe sich mildern, wenn es angeprangert würde. Gegen den Widerstand von Merkel und Genossen machen dies die Vereinten Nationen in bisher 800 Resolutionen, der frühere US-Präsident Jimmy Carter in seinem Buch „Palästina – Frieden, nicht Apartheid“ und der unabhängige Journalist Wiedenhöfer in seiner bewegenden Bilddokumentation „The Book of Destruction“. Merkel aber würde sich eher die Zunge abbeißen, als die totale Entrechtung und Verelendung der Palästinenser anzusprechen.
[Rubrik »Standpunkt«]

Ausgabe Nr. 4 (21.01.2011):

HINTERGRÜNDE EINER AUSZEICHNUNG
Donnerstag, 20. Januar 2011, nachmittags: Angela Merkel erhält vom „American Jewish Committee” (AJC) die Auszeichnung „Light Unto The Nations“. Der Preis wird ihr im Kanzleramt von AJC-Geschäftsführer David A. Harris überreicht. Was es mit dem „Licht für die Völker“ auf sich hat, wer Harris ist und warum zu Guttenberg am 28. April 2011 beim AJC einen Termin hat, hat die National-Zeitung nachgeprüft.

Ausgabe Nr. 2 (07.01.2011):

ISRAELISIERUNG DER FLUGSICHERHEIT
Mossadnahe Sicherheitsfirmen wie I-SEC kontrollieren auf europäischen Flughäfen – nun sollen sie auch noch „profilen“ dürfen. Wir decken auf, wer wirklich dahinter steckt und was mit dem Profiling auf uns zukommt.

Ausgabe Nr. 1 (24.12.2010):

WAS IST ISRAELS RECHT?
Dass sich „rechte“ Politiker, angeführt vom FPÖ-Vorsitzenden Strache, bedingungslos mit der israelischen Politik – einen weiteren Ausbau von Siedlungen in besetzten arabischen Territorien eingeschlossen – identifizieren, führt zu heftigen Auseinandersetzungen darüber, was Israel wirklich zusteht und wo sein Recht endet. Ein Beitrag von Dr. Gerhard Frey.

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2 Kommentare zu Was die »National-Zeitung« so beschäftigt

  1. rainer kühn sagt:

    Etwas Off Topic, etwas nur: Im Blogroll nämlich das ‚Aktionsbündnis gegen Wutbürger‘. Finde ich gut. – Und habe meine Zustimmung gegen blankbloße Wutbürger deshalb hier plaziert. Knapp daneben; aber das entscheidet bekanntlich der lesende Schiedsrichter.

  2. sweetheart sagt:

    Lieber Josef, was mich so beschäftigt, ist, was Dich so beschäftigt?
    Ein Monat ohne auch nur einen Buchstaben von Dir!
    Wenn Du morgen ein oder zwei fallen ließest – dann wär‘ für mich Weihnachten! 🙂

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